Beschreibung
Das erste umfassende Standardwerk zur „Onkologischen Rehabilitation“!
In Deutschland erkranken jährlich rund 500.000 Menschen an Krebs. Etwa 180.000 Patientinnen und Patienten nehmen jedes Jahr eine onkologische Rehabilitation in Anspruch.
In den kommenden Jahren ist von einem weiteren deutlichen Anstieg der Inanspruchnahme auszugehen. Bereits heute sind mehr als 10.000 Fachkräfte in der onkologischen Rehabilitation tätig – neben Ärztinnen und Ärzten sowie Pflegekräften auch zahlreiche weitere Berufsgruppen.Trotz dieser hohen Relevanz fehlte bislang ein etabliertes Standardwerk.
Das vorliegende Buch schließt diese Lücke. Es wurde von der Arbeitsgemeinschaft Onkologische Rehabilitation und Sozialmedizin (AGORS) der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) sowie dem Arbeitskreis Onkologische Rehabilitation (AKOR) der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO) erarbeitet. Es berücksichtigt systematisch die Perspektiven verschiedener ärztlicher und nichtärztlicher Fachdisziplinen.Enthalten sind unter anderem ICF-basierte, praxisnahe Assessment-Kriterien sowie konkrete Interventionsstrategien für zentrale Funktionsstörungen, darunter:
- Fatigue
- Sprech‑, Stimm- und Schluckstörungen
- Ernährungs- und Verdauungsstörungen
- Inkontinenz und Stomaversorgung
- Sekundäres Lymphödem
- Kognitive Dysfunktion
- Chemotherapie-induzierte Polyneuropathie
- Folgen antihormoneller Therapien
- Therapiebedingte Störungen der Sexualfunktion und Fertilität
- Psychische Folgeerkrankungen und subklinische Belastungen
Darüber hinaus werden besondere Patientengruppen und spezifische Fragestellungen berücksichtigt, etwa bei ossären Metastasen, primären Knochentumoren oder nach Amputationen. Auch die Organisation der Teilhabe im Anschluss an die Rehabilitation wird umfassend behandelt.
