Onkologische Rehabilitation

Multiprofessioneller evidenzbasierter Standard für die klinische Praxis

Buch
Herausgeber
Oliver Rick, Wilfried Hoffmann
Erscheinungsjahr
2024
Verlag
ecomed-Storck GmbH
Auflage
1. Auflage
Seitenzahl
272 Seiten
ISBN
978-3-609-51069-9

Beschreibung

Das ers­te umfas­sen­de Stan­dard­werk zur „Onko­lo­gi­schen Rehabilitation“!

In Deutsch­land erkran­ken jähr­lich rund 500.000 Men­schen an Krebs. Etwa 180.000 Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten neh­men jedes Jahr eine onko­lo­gi­sche Reha­bi­li­ta­ti­on in Anspruch.

In den kom­men­den Jah­ren ist von einem wei­te­ren deut­li­chen Anstieg der Inan­spruch­nah­me aus­zu­ge­hen. Bereits heu­te sind mehr als 10.000 Fach­kräf­te in der onko­lo­gi­schen Reha­bi­li­ta­ti­on tätig – neben Ärz­tin­nen und Ärz­ten sowie Pfle­ge­kräf­ten auch zahl­rei­che wei­te­re Berufsgruppen.Trotz die­ser hohen Rele­vanz fehl­te bis­lang ein eta­blier­tes Standardwerk.

Das vor­lie­gen­de Buch schließt die­se Lücke. Es wur­de von der Arbeits­ge­mein­schaft Onko­lo­gi­sche Reha­bi­li­ta­ti­on und Sozi­al­me­di­zin (AGORS) der Deut­schen Krebs­ge­sell­schaft (DKG) sowie dem Arbeits­kreis Onko­lo­gi­sche Reha­bi­li­ta­ti­on (AKOR) der Deut­schen Gesell­schaft für Häma­to­lo­gie und Medi­zi­ni­sche Onko­lo­gie (DGHO) erar­bei­tet. Es berück­sich­tigt sys­te­ma­tisch die Per­spek­ti­ven ver­schie­de­ner ärzt­li­cher und nicht­ärzt­li­cher Fachdisziplinen.Enthalten sind unter ande­rem ICF-basier­te, pra­xis­na­he Assess­ment-Kri­te­ri­en sowie kon­kre­te Inter­ven­ti­ons­stra­te­gien für zen­tra­le Funk­ti­ons­stö­run­gen, darunter:

  • Fati­gue
  • Sprech‑, Stimm- und Schluckstörungen
  • Ernäh­rungs- und Verdauungsstörungen
  • Inkon­ti­nenz und Stomaversorgung
  • Sekun­dä­res Lymphödem
  • Kogni­ti­ve Dysfunktion
  • Che­mo­the­ra­pie-indu­zier­te Polyneuropathie
  • Fol­gen anti­hor­mo­nel­ler Therapien
  • The­ra­pie­be­ding­te Stö­run­gen der Sexu­al­funk­ti­on und Fertilität
  • Psy­chi­sche Fol­ge­er­kran­kun­gen und sub­kli­ni­sche Belastungen

Dar­über hin­aus wer­den beson­de­re Pati­en­ten­grup­pen und spe­zi­fi­sche Fra­ge­stel­lun­gen berück­sich­tigt, etwa bei ossä­ren Meta­sta­sen, pri­mä­ren Kno­chen­tu­mo­ren oder nach Ampu­ta­tio­nen. Auch die Orga­ni­sa­ti­on der Teil­ha­be im Anschluss an die Reha­bi­li­ta­ti­on wird umfas­send behandelt.