Rund 75.000 Frauen erhalten jedes Jahr in Deutschland die Diagnose Brustkrebs – eine Nachricht, die das Leben von einem Moment auf den anderen verändert. Moderne Therapien und eine gezielte Nachsorge tragen dazu bei, dass die Erkrankung immer häufiger erfolgreich behandelt werden können. Dies bedeutet aber nach den oft belastenden onkologischen Therapien auch: die Nachfrage nach onkologischer Rehabilitation wächst.
Anlässlich des „Pinktober” hat die Deutsche Rentenversicherung (DRV) Bund ihre Leistungsdaten 2025 veröffentlicht. Mit rund 27.000 Fällen ist Brustkrebs die häufigste Krebsindikation in der onkologischen Reha der DRV Bund (37 Prozent) – Tendenz steigend. Trägerübergreifend wurden rund 41.000 Brustkrebsrehabilitationen von insgesamt 140.000 onkologischen Maßnahmen erbracht.
Das auch im internationalen Vergleich mustergültige Konzept der onkologischen Reha funktioniert, dies bestätigen Studien immer wieder. So können zum Beispiel strukturierte Bewegungsprogramme und achtsamkeitsbasierte Trainings, wie sie in einer onkologischen Rehabilitation angeboten werden, bei krebsbedingter Fatigue deutliche Verbesserungen erzielen; die Schulter-Arm-Beweglichkeit kann durch entsprechende multimodale Angeboten verbessert, Beschwerden bei Lymphödemen reduziert oder die Krankheitsverarbeitung unterstützt werden. Rehabilitation ist damit weit mehr als Erholung – sie ist ein aktiver, evidenzbasierter Schritt zurück in ein selbstbestimmtes Leben.
Rehaantrag stellen
- Ein Reha-Antrag kann unkompliziert auch elektronisch gestellt werden: einfach die Seite eAntrag öffnen und im Feld “neues Formular beginnen” den Eintrag “Rehabilitation” auswählen.


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